Rückenmuskulatur aufbauen

Die Rückenmuskulatur umfasst einerseits die autochthone Muskulatur, die unmittelbar auf der Wirbelsäule aufliegt. Die Hauptaufgabe besteht darin, eine aufrechte Körperhaltung und die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu gewährleisten. Die autochthone Muskulatur wird von der Fascia thoracolumbalis umhüllt und geht von der Brust bis zum Becken. Sie bildet sozusagen eine Loge um die Muskeln, die an der Wirbelsäule liegen. Andererseits gibt es die sekundäre Rückenmuskulatur, die den Schultermuskeln entstammt. Beim Rückentraining ist es sehr wichtig, dass die Übung korrekt ausgeführt wird, da sich andernfalls schnell Verletzungen oder andere Erkrankungen einschleichen können. Idealerweise trainiert man bei den ersten Trainingseinheiten immer mit einem ausgebildeten Fitnesstrainer, der diverse Übungen vormachen kann und eine Auge darauf hat, ob später alles richtig ausgeführt wird.
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Rückenmuskulatur aufbauen – So geht es am schnellsten

Das Rückentraining ist nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen enorm wichtig. Ein durchtrainierter Rücken wird im Laufe des Lebens nicht so viele Probleme bereiten. Rückenbeschwerden zählen zu den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch empfinden kann. Mehr als zwei Drittel aller Deutschen leidet mindestens einmal im Jahr unter akuten und schwerwiegenden Schmerzen im Rücken, die ärztlich behandelt werden müssen. Die Ursachen sind sehr vielfältig, oft ist es jedoch auf eine falsche Haltung zurückzuführen. Darüber hinaus ist Bewegung sehr wichtig, sodass auch Schwimmen und Fahrradfahren bereits helfen kann. Wer jedoch Rückenbeschwerden vorbeugen möchte, sollte unbedingt gezielt trainieren.

Einerseits hat man die Möglichkeit ins Fitnessstudio zu gehen und andererseits können die Übungen auch daheim absolviert werden. Wer jedoch noch nie trainiert hat und keine Ahnung von den richtigen Übungen hat, sollte sich eventuell zunächst einen Profi ins Haus holen oder gleich ins Fitnessstudio gehen. Beide Varianten bringen jedoch Vor- und Nachteile mit sich. Im Fitnessstudio stehen beispielsweise viele gute Geräte bereit, mit denen gezielt die Rückenmuskulatur trainiert werden kann. Das Training zuhause erfordert jedoch weniger Zeit und Aufwand, da man sich die Anfahrt sparen kann.

Leichte Übungen

Es gibt ganz einfache Rückenübungen, die man zwischendurch absolvieren kann. Sie benötigen weder viel Zeit noch viel Platz. Eine sehr wirkungsvolle Übung ist beispielsweise die Liegestütze an der Wand. Hierbei stellt man sich mit einem kleinen Abstand vor die flache Wand und legt die Hände auf Schulterhöhe direkt daran. Die Füße müssen fest auf dem Boden stehen. Nun können einfache Liegestützen ausgeführt werden, indem man sich einfach von der Wand abdrückt und wieder langsam zurückgeht. Dieser Vorgang kann 10-15 Mal wiederholt werden, bis es nicht mehr geht. Bei der Übung werden sowohl die Rücken- als auch die Schulter- und Brustmuskeln beansprucht. Die zweite Übung nennt sich Brücke. Hierbei wird eine Matte benötigt, auf die man sich mit dem Rücken drauflegt und die Beine aufstellt. Die Füße müssen fest auf dem Boden bleiben und der Po etwas angehoben werden. Bauch und Oberschenkel sollten bei korrekter Ausführung eine gerade Linie ergeben. In dieser Stellung muss nun einige Sekunden verweilt werden, bis man dann wieder zurückgehen kann, ohne das Gesäß ganz auf den Boden zu legen. Dieser Vorgang kann ebenfalls 10-15 Mal wiederholt werden, um den Lendenwirbelbereich zu stärken.

Muskelaufbau nur mit gesunder Ernährung

Damit Muskeln wachsen können, wird Protein benötigt. Die meisten Sportler konsumieren immer unmittelbar vor dem Training einen Pre Workout Booster, der auch mit etwas Creatin angereichert werden kann. Creatin wird für einen schnelleren Muskelaufbau und mehr Kraft während des Trainings sorgen.